Der Ort Zingst
Zingst ist ein Ostseeheilbad und bietet Badekuren, die wohltuende und heilende Wirkung für die Atemwege, für die Haut und den gesamten Bewegungsapparat zeigen. Wellness und Kuren ist Tradition und moderne Therapieangebote und Mutter-Kind-Kurheime verbinden Regeneration und Urlaub in harmonischer Form.
Der 16 Kilometer lange Sandstrand bietet exklusive Badefreuden. Feinsandig erwartet der Strand Badelustige und Sonnenanbeter. Familien mit Kinder und ältere Badegäste lieben diesen Strand, da er flach ins Wasser reicht.
Eine Flaniermeile lädt zum Bummeln und Shopping ein. Tanzveranstaltungen, Kabarett und Theater, Kinderkulturprogramme und Diashows bringen kulturelle Abwechslung im Urlaub. Besondere Events wie das Zingster Hafenfest oder die Kunst-Magistrale oder Shanty-Chor-Singen locken viele Besucher an.
Am Bodden ist ein begehrtes Surfrevier und wer Bootfahren liebt, kann den Bodden auf eigene Faust erkunden. Der Zingster Hafen bietet Bootsausflüge rund um den Bodden oder zur Insel Hiddensee. Eine Fähre bringt die Gäste nach Barth.
Besonders reizvoll ist die Kranichsaison. So viel Glück wie beim Zuschauen der Eigenarten der als Glücksvögel bekannten Kraniche gibt es wohl nirgendwo anders. Wer das Kranich rasten miterlebt, findet Ruhe und ein heiteres Gemüt.
Geschichtliches über den Ort Zingst
Zingst hat eine lange Badetradition und bereits im 19. Jhdt. tummelten sich hier mit großer Begeisterung die Badelustigen. 1881 wurde ein Badekomitee gegründet und spätestens ab diesem Zeitpunkt war für Zingst die Bestimmung klar.
Die ersten Familien siedelten sich in den Sundischen Wiesen im 17. Jhdt. an und bildeten die beiden Ansiedlungen Pramort und Bey den Häusern. Die Siedler hatten schwierige Bedingungen durch die Kargheit der Böden und die vom Wasser geprägten Wiesen. Landwirtschaft war kaum möglich unter solchen Bedingungen.
Unter Preußischer Herrschaft wurde das Gebiet Militärgebiet. 1923 entstand eine Siedlungs AG, die Wiesenflächen entwässerte und dazu beitragen konnte, dass sich Bauern ansiedelten. Während des Zweiten Weltkrieges und während der DDR-Zeit wurde das Gebiet wieder militärisch genutzt. Erst nach Gründung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft konnten Wiesen wieder Weideland sein und die Natur sich wieder geschützt erholen.
Die Einwohner wussten um die einmalige Schönheit ihrer Halbinsel Zingst und bemühten sich nach dem Krieg um die Neuorganisation des Ortes, so dass innerhalb von drei Jahren die Urlauberzahl sprunghaft von ca. 1500 auf 10 000 Feriengäste ansteigen konnte. Mit dem neuen Kurhaus am Strandübergang, das im Jahr 1948 errichtet werden konnte, wurde Zingst endgültig wieder Erholungsoase für unzählige Urlauber. Zingst erhielt im Jahr 1992 die Blaue Flagge und ein Jahr später eine neue Seebrücke.
