Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum und Kapitänshäuser
Ein kleines Heimatmuseum mit Pommernstube lädt in einem der Kapitänshäuser aus dem 17. Jhdt. ein, um Wissenswertes zu erfahren. Verschiedene Kapitänshäuser zählen in Zingst ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten und sind erkennbar an ihrer Höhe. Sie ragten bereits zu ihrer Bauzeit deutlich über den Rest der Zingster Häuser und waren in weißer Farbe angestrichen, deutlich von den Häusern der Steuermänner, die in blauer Farbe oder buntem Anstrich glänzten, zu unterscheiden. Unter dem zumeist roten Ziegeldach beherbergen die Kapitänshäuser Zimmer im ausgebauten Dachgeschoss.

Widerstand im Zingsthof und Rettung im Schuppen
In der kleinen Bonhoeffer Kapelle im Zingsthof ist zum gedenken an den Widerständler und Theologen Bonhoeffer eine Gedenktafel angebracht. Bonhoeffer verbrachte einige Zeit in den 30er Jahren im Zingsthof. Somit zieht der Zingsthof viele Besucher an, die sich auf die Lebensspuren Bonhoeffers begeben.
Im Rettungsschuppen ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger beheimatet. Zu sehen ist die Geschichte der Zingster Rettungswache. 1868 wurde sie begründet und den ersten Rettungsschuppen zerstörte ein Sturmhochwasser vier Jahre später. Ein Jahr darauf wurde der ehemalige Rettungsschuppen durch das heutige Gebäude ersetzt.

Lieblingsplatz für Kinder
Das Experimentarium bietet vor allem für Kinder eine Ausstellung mit 30 Spielgeräten, die interaktiv viel Freude bringen. Experimente lassen Naturgesetze in Mechanik, Elektrotechnik und Optik alltagsnah erleben und wer dann noch nicht genug hat, findet vor dem Experimentarium einen Erlebniskinderplatz.

Meiningenbrücke und Hertesburg
Wer weiteres technisches Interesse hat, besucht die Meiningenbrücke. Als Eisenbahnbrücke wurde sie bereits im Jahre 1911 errichtet und bis zum Jahr 1947 von der Darßbahn benutzt, um die Strecke Prerow-Zingst-Barth zu befahren. Heute ist sie eine Autobrücke.
Die Hertesburg zeigt die Überreste einer ehemaligen slawischen Burganlage. Sie diente im Mittelalter, am Prerow Strom gelegen, als Zollstelle.

Neugotische Peter-Pauls-Kirche und ein Friedhof
Sehenswert ist in jedem Fall die in neugotischem Stil angelegte Peter-Pauls-Kirche. Sie stammt aus dem Jahr 1862. In ihr und an ihr ist die Handschrift des berühmten Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler zu sehen, der sie zu einem kleinen Kunstwerk kreierte.